Contract With The Devil

Nach dem mir das Spiel „Portal Of Evil: Stolen Runes“ vom Publisher „8floor“ so gut gefallen hat habe ich nach weiteren Spielen des Herstellers gesucht. Dabei habe ich das Point ’n‘ Click Adventure Spiel „Contract With The Devil“ auf Steam gefunden. Und ich habe damit einen Volltreffer gelandet. Es ist zwar nicht so enorm gut wie „Portal Of Evil: Stolen Runes“ aber dennoch ein absoluter Hit. In „Contract With The Devil“ trifft man zu Beginn seine Verwandeten bei einem Kaffee-Klatsch. Doch etwas passiert: Der Verwandte packt deine Cousine und verschwindet mit ihr durch einen Spiegel. Ziemlich verwundert über den Vorfall schaut man sich im Anwesen und Garten um und findet Hinweise. In einem geheimen Arbeitszimmer findet man einen „Projektor“ mit dem es möglich ist in die sogenannten „Spiegel-Welten“ zu reisen. Auf der Suche nach den Verwandten reist man dann durch verschiedene Spiegel. Manchmal führt ein Spiegel in die Spiegel-Welt, manchmal landet man in der realen Welt. Doch jeder Ort ist anders und bietet eine Herausforderung. Im großen und ganzen geht es erstmal darum in den verschiedenen Welten die Dämonen der Sünden zu finden und festzusetzen. Also Wut, Gier, Lüge, Ärger, Machtgier, Spiel und Faulheit. Hat man alle Dämonen gefangen geht es darum die Cousine zu finden und zu befreifen. Während man durch die unterschiedlichsten Orte reist erfährt man immer mehr von dem Hintergrund der Geschehnisse und einem Packt mit dem Teufel den der Verwandte vor 200 Jahren abgeschlossen hat.

Die Grafik-Qualität des Spiels ist sehr gut und die Szenen sind exzellent gezeichnet. Die Video-Qualität der Zwischen-Sequenzen ist gut. Trotz guter Grafik bietet das Spiel keinen Widescreen-Support. Zweimal ist das Spiel bei einem Szene-Wechsel abgestürzt. Es war nur noch ein schwarzer Bildschirm zu sehen und das Spiel musste mit dem Task-Manager abgeschossen werden. Zum Glück hat das Spiel aber gespeichert und ich konnte nach einem Neustart weiter machen wo ich war. Ein bisschen lästig war eine Video-Sequenz die immer abgespielt wurde wenn man mit einem Aufzug gefahren ist. Man musste ihn sehr oft benutzen und das Video ließ sich einfach nicht überspringen oder abschalten.

In „Contract With The Devil“ gibt es ein Notizbuch in dem alle gefundenen Dokumente sowie die Geschichte des Spiels nachlesbar ist. Was mich ein bisschen genervt hat ist, dass die Dokumente oder Bücher die man in der Szene anklickt sich zu schnell wieder schließen. In der kurzen Zeit habe ich es meist nicht geschafft alles zu lesen. Glücklicherweise können die Texte – wie schon erwähnt – im Notizbuch erneut gelesen werden. Es gibt leider keine Karte mit der man von Szene zu Szene reisen kann wie in anderen Spielen.

Neben Wimmelbild-Rätseln gibt es einige Mini-Spiele wie z. B. Dreh-Puzzles, Schalter- und Hebel-Reihenfolgen herausfinden, Verschiebe-Rästel und -Puzzles, Melodie auf Klavier spielen, Mathe-Rätsel, Teile-Einpassen-Puzzle und ein Labyrinth-Rätsel. Ein Rätsel das ich in bisher keinen anderen Spiel gesehen habe ist ein spezielles Wimmelbild bei den man nicht gelistete Gegenstände finden sondern Objekte der Szene kombinieren muss. Z. B. Rose + Blatt, Schild + Schwert, etc.

Alles in allem bin ich vom Spiel, der Geschichte und dem Artwork begeistert. Ich kann es wärmstens empfehlen.

Contract With The Devil auf Steam für 4,99 €

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